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1. 6. 2020

Die Rekonstruktion des Negrelli-Viadukts ist beendet

Auf den berühmten Negrelli-Viadukt in Prag sind am 1. Juni die Züge zurückgekehrt. Der Stolz von Karlin und ehemals die längste Eisenbahnbrücke in Europa musste eine umfangreiche Rekonstruktion durchmachen, die fast drei Jahre gedauert hat. Die in der Gesellschaft VITKOVICE STEEL hergestellten Bleche halfen bei der Reparatur von einer der Brückenkonstruktionen.

VITKOVICE STEEL lieferte den Stahl für eine Reihe von bedeutenden Bauten. Die Rekonstruktion des Negrelli-Viadukts gehört zweifellos dazu. Während der Rekonstruktion wurden 100 Ziegel-, Sandstein- und Granitgewölbe repariert. Acht von diesen Gewölben überschreiten die Moldau. Insgesamt 19 Gewölbe mussten die Mitarbeiter der Baufirma komplett zerlegen und wieder zusammenbauen. Auch Brückenkonstruktionen wurden an einigen Stellen getauscht. Modernisiert wurde auch der Eisenbahnunterbau und -oberbau, was die Erhöhung der Streckengeschwindigkeit und einen fließenderen sowie sichereren Verkehr ermöglicht. Bis 14 Paare Züge pro Stunde können auf der Strecke fahren. Die Rekonstruktion des Bauwerks hatte gegenüber den ursprünglichen Plänen eine Verspätung von ca. sechs Monaten, der Grund dafür war ein schlechterer Zustand des Viadukts, als ursprünglich erwartet wurde.

Der Negrelli-Viadukt ist die erste Prager Eisenbahnbrücke über die Moldau und die zweitälteste Brücke in Prag. Sie verbindet den Masaryk-Bahnhof über die Insel Stvanice mit Bubny. Der 1 100 Meter lange Bau wurde Anfang Juni 1850 in Betrieb gesetzt und ist denkmalgeschützt. Den Namen hat er nach dem Erbauer Alois Negrelli bekommen.