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Tiskové zprávy
7. 7. 2024
Der Frühling im Zeichen der neuen Geschäftsmöglichkeiten in Polen
Die Suche nach neuen Geschäftsmöglichkeiten ist eine der Grundvoraussetzungen für die Erfüllung der anspruchsvollen Geschäftsziele, die wir uns für den polnischen Markt in diesem Jahr gesetzt haben. In diesem Jahr möchten wir 160 bis 170 Tausend Tonnen Bleche nach Polen liefern, was eine Steigerung von etwa 50 % im Vergleich zu den Plänen für 2023 bedeutet.
Im Zusammenhang mit dieser Zielsetzung arbeitet das für den Vertrieb in Polen zuständige Verkaufsteam daran, Aufträge auch in neuen, potenziell interessanten Branchen zu akquirieren bzw. die Zusammenarbeit mit bestehenden Kunden, insbesondere im Bereich der Endkundenprojekte, zu intensivieren.
In diesem Frühjahr ist es uns gelungen, mehrere interessante Projekte für die Lieferung von Blechen für den Infrastrukturbau in Polen und den baltischen Staaten abzuschließen, sowohl was den Umfang als auch was die Referenzen betrifft. Das erste Beispiel ist ein Vertrag über die Lieferung von etwa 4.200 Tonnen Baustahlblechen der Güte S420NL an Konstalex für den Bau einer Autobahnbrücke bei Kaunas in Litauen. Wir haben die Ausschreibung nicht nur deshalb gewonnen, weil wir in der Lage sind, ein großes Volumen mit einer kurzen Lieferzeit in dieser speziellen Stahlsorte anzubieten, sondern auch wegen der Qualitätsgarantien (Z-Achsen-Prüfung), die unsere Wettbewerber für dieses Material nicht bieten konnten. Der erste Teil der Lieferungen soll Ende Juni/Juli dieses Jahres erfolgen, das gesamte Auftragsvolumen soll bis September ausgeliefert werden. Interessant ist der Auftrag auch deshalb, weil der Kunde diesen Auftrag um weitere ca. 1.200 Tonnen erweitern möchte, wenn wir in Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten die chemische Zusammensetzung der S420NL-Brammen so anpassen können, dass sie den Standardparametern auch für dünne Bleche in Dicken von 10-12mm entsprechen, was bisher kein Walzwerk in Europa geschafft hat. Wir warten derzeit auf die Lieferung von Brammen mit der geänderten chemischen Zusammensetzung, und es sind Walzversuche geplant.
Ein weiterer interessanter Geschäftsfall, den wir im Frühjahr dieses Jahres abschließen konnten, ist die Lieferung von Zuschnitten für zwei separate Tankbauprojekte für den größten Betreiber in Polen, Orlen, durch die an diesem Projekt beteiligten Subunternehmer PORR, Mekro und Qualtech. Die Tanks sind für die Lagerung von Kraftstoffen und gasförmigen Brennstoffen bestimmt, und dieses Segment hat sich in Polen sehr dynamisch entwickelt, insbesondere nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine. Zurzeit sind wir der größte Hersteller von Blechen und fertig gebrannten Elementen für diese Projekte in Mitteleuropa. Insgesamt produzieren wir über 2.000 Tonnen Bleche und Zuschnitte für diese Projekte, und wir planen die Unterzeichnung eines weiteren Vertrages für einen weiteren Kraftstofftank über etwa 3.500 Tonnen.
Ein ebenso interessanter Bereich ist die Lieferung von Blechen für den Schiffbau, ein Industriezweig, in dem VÍTKOVICE STEEL seit jeher eine starke Stellung einnimmt. Leider wurde in der jüngsten Vergangenheit ein Großteil der Produktionskapazitäten für den Schiffbau von Europa nach Asien verlagert, und der Markt für diese Bleche ist erheblich geschrumpft. In den letzten Monaten war jedoch eine gewisse Erholung zu verzeichnen, und im Mai haben wir erfolgreich einen Vertrag über die Lieferung von 1500 Tonnen Schiffsblechen an die führende polnische Werft CRIST in Gdynia ausgehandelt. Dabei handelt es sich um Bleche der Güteklasse NVA-NVA36 für den Bau von Komponenten für Ro-Pax-Schiffe, d. h. Schiffsfähren für den kombinierten Personen- und Autotransport. Diese Komponenten werden hauptsächlich nach Skandinavien exportiert, zum Beispiel zu den norwegischen Ulstein-Werften, wo diese Schiffe schließlich fertiggestellt werden.
Otakar Blahož, Regionaler Verkaufsleiter für Polen und das Baltikum


